Magie


Unsere Liebe war magisch.

Sie war abenteuerlich und lebhaft. Sie war kräfteraubend und belebend. Sie war wie der Schluck Wasser nach einer Nacht die deinen Hals und Mund austrocknet. Sie war wie der erste Sex nach langer Zeit. Sie war wie der erste Atemzug nachdem man im Schwimmbad die Luft anhielt und jeglicher Sauerstoff die Lunge verlassen hat. Sie war wie der erste Sonnenstrahl der in der Morgendämmerung nach einer langen Nacht erscheint. Sie war das Augen zu machen nach einem langen Tag. Der erste Bissen wenn man fast verhungert ist.

Ja wahrlich, sie war das alles und noch viel mehr. Sie war alles was du und ich und du und sie oder er und ich niemals sein werden. Zu versuchen damit zu konkurrieren ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Aber weißt du was das Problem mit solch einer Liebe ist? Du fällst. Du fällst und fällst und fällst immer mehr. Du merkst es nicht einmal mehr. Wie sehr du eigentlich fällst. Du gibst dich hin vollkommen. Es ist eine Liebe die dich verschlingt, emotional und körperlich. Irgendwann hat sie dein ganzes Leben beschlagnahmt ohne, dass du es überhaupt gemerkt hast. Und es war vom ersten Moment an so. Du hast mich verschlungen. Mit jedem Moment ein Stückchen mehr. Es hat nicht lange gedauert bis ich vollkommen dir war. Dieser Liebe ausgeliefert.

Nur was tut man wenn grade solch eine Liebe schief geht? Es ist fast gar nicht zu glauben, dass sowas überhaupt schief gehen könnte, nicht wahr? Aber, oh doch. Das kann sie. Wie so etwas geschehen kann ist mir bis heute noch unerklärlich.

Es war elektrisierend, heiß und kalt gleichzeitig. Aufregend und beruhigend. Schmerzlich und zuckersüß. Es war so wie du es in den Büchern und Filmen erkennen kannst. Und ja, ich hab auch nie daran geglaubt, aber mit ihm hatte ich es. Mit ihm.. ja, mit ihm hatte ich es.

Erst wenn dieses berauschende Gefühl weg ist und man wie von einer harten Droge und dem Trip seines Lebens ernüchtert erkennt man das.

So eine Liebe ist aber nicht einfach. Niemals.

Sie bringt ihre Schattenseiten mit sich. Diese Schattenseiten wirst du nicht erkennen solange du dich von dieser Art Liebe verschlingen lässt.

Ob ich was rückgängig machen würde? Nein. Niemals.

Natürlich gibt es diese Schattenseite. So wie es Dunkelheit zum Licht gibt. Hass zur Liebe. Feindschaft zu Freundschaft. Schmerz zu Vergnügen.

Dort wo aufrichtige Schönheit auf dich wartet wird es auch immer die Grausamkeit geben. Das ist das Leben. Es ist so vorgesehen.

Also nein. Ich würde es niemals rückgängig machen. Im Gegenteil. Was würde ich nur dafür geben das noch einmal spüren zu können? Die Magie zwischen uns. Die Art und Weise wie du mich angeschaut hast. Meine Hand gehalten hast. In den Laken meine Hüften gepackt hast. Was würde ich nur dafür geben, noch einmal innerlich zu verbrennen vor Liebe und doch gleichzeitig Gänsehaut zu verspüren.

Dich nochmal meinen Namen sagen hören. Das Funkeln in deinen Augen zu sehen wenn du über etwas das dich begeistert sprichst.

Aber es geht nicht. Das ist vorbei. Ein zurück dahin wird es nie mehr geben. Ich werde es niemals vergessen aber auch niemals zurückgewinnen. Und wenn das nicht die einzig wahre Schattenseite an einer Liebe wie diese ist. Sie zu verlieren. Zu wissen sie ist für immer fort und man wird dieses Gefühl niemals vergessen.

Zwei blauen Augen. So weit wie der Ozean. Zwei braune Augen. So scheu wie die eines Rehs.

Sie werden sich wohl nie wieder außer durch reinen Zufall zwischen Menschen treffen. Und das ist eine Tragödie.

Denn sind wir uns nicht alle einig, dass heutzutage sowas wie wahrhaftige Liebe zu finden fast schon so ist wie die Nadel in einem Heuhaufen? Würde es sich nicht eigentlich lohnen für solch eine Liebe zu kämpfen? Wie wenn man bei einem Sprint alles gibt und das Gefühl hat die Brust zerreißt gleich und das Herz kollabiert. Wie wenn man die letzten Seiten eines Buches lesen möchte und gegen den Schlaf der einen heimsucht ankämpft. Der Kampf gegen die Tränen während man in einer Menschenmenge steht.

Würde es sich nicht lohnen dafür zu kämpfen?

Oh doch, sicherlich. Aber nur wenn das beide tun können. Denn wenn es nur einer tut wird dieser von dieser Liebe verschlungen. Nicht im guten Sinne, nein. Er ertrinkt. Er kann keine Luft mehr nehmen nach dem langen Atem anhalten im Schwimmbad. Die Sonne durchbricht nicht mehr die Dunkelheit am Morgen. Der Hals und der Mund bleiben trocken. Es gibt keinen Sex. Depressionen und Zweifel prägen den Alltag jetzt. Es bringt einen um. Man wird innerlich tot. Das einzige was man tut ist nach diesem Gefühl zu streben, danach verzweifelt zu suchen.

Es ist wie eine Droge. Eine Abhängigkeit. In jedem Menschen wird man anfangen sich danach zu sehnen. Aber es gibt keine Vergleichbarkeit damit. Kein Ersatz. Nur die pure Enttäuschung. Man wird mit brennen in der Lunge und im Herzen zurückgelassen. Man stirbt Stück für Stück innerlich ab. Ein größeres Loch entsteht Tag für Tag. Stunde für Stunde. Jede Enttäuschung breitet es noch aus.

Doch trotzdem war unsere Liebe magisch.

Sie war abenteuerlich und lebhaft. Sie war kräfteraubend und belebend. Sie war wie der Schluck Wasser nach einer Nacht die deinen Hals und Mund austrocknet. Sie war wie der erste Sex nach langer Zeit. Sie war wie der erste Atemzug nachdem man im Schwimmbad die Luft anhielt und jeglicher Sauerstoff die Lunge verlassen hat. Sie war wie der erste Sonnenstrahl der in der Morgendämmerung nach einer langen Nacht erscheint. Sie war das Augen zu machen nach einem langen Tag. Der erste Bissen wenn man fast verhungert ist.

Ob ich es also nun wieder tun würde? Zu 100%.

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Du warst selbstverständlich

Doch jetzt, wo du weg bist, merk ich, alles ist endlich

Ich denk an dich ständig

Warst direkt neben mir

Doch hab dich nicht gesehen wie geblendet von Fernlicht

Hab mich aufgeregt wegen dem Stuff über

Den ich heut lach, sah dein Wert nicht

Wo du mal warst

Fehlt jetzt ein Teil, ich such Ersatz, doch finde kein

Schlaf nur am Tag und schließ mich ein, oh-oh-oh

Du bist nicht hier, doch überall, genau vor mir, doch nie real

Will nichts mehr fühlen, doch hab keine Wahl, oh-oh-oh

Jetzt bist du weg und ich check, du fehlst

Du musstest gehen, damit ich dich seh

Egal, was ich tu, überall du

Dein Schatten noch hier in ‘nem leeren Raum

Und in meinem Herz ist ein Vakuum

Egal, was ich tu, überall du, yeah-ah-ah

Überall immer nur du

Überall immer nur du

Egal, wo ich bin, was ich tu

Überall du, ja-ah

Würd die Zeit gern zurückdrehen

Um paar Worte zurücknehmen

Nahm mich selber zu wichtig

Ja, ich war dumm und bereus, doch es hilft nichts

Du bist nicht hier, doch überall, genau vor mir, doch nie real

Will nichts mehr fühlen, doch hab keine Wahl, oh-oh-oh

Jetzt bist du weg und ich check, du fehlst

Du musstest gehen, damit ich dich seh

Egal, was ich tu, überall du

Dein Schatten noch hier in 'nem leeren Raum

Und in mei’m Herz ist ein Vakuum

Egal, was ich tu, überall du, yeah-ah-ah

Überall immer nur du (Nur du, ja-ah)

Überall immer nur du

Egal, wo ich bin, was ich tu

Überall du, ja-ah

Ich hoffe, dir gehts gut, da auf der anderen Seite

Warum bist du nicht hier? Ich schaff das nicht alleine

Hast an mich geglaubt, jetzt tu ichs für uns beide

Für uns beide, oh-oh-oh

Jetzt bist du weg und ich check, du fehlst

Du musstest gehen, damit ich dich seh

Egal, was ich tu (Egal, was ich tu), überall du (Uh-uh-ja)

Dein Schatten noch hier in 'nem leeren Raum

Und in mei’m Herz ist ein Vakuum

Egal, was ich tu (Nur du, yeah), überall du, yeah-ah-ah (Yeah-yeah)

Überall immer nur du (Nur du, ja-ah)

Überall immer nur du

Egal, wo ich bin, was ich tu (Ja-ja)

Überall du, ja-ah (Ja-ja-ja-ja)

Überall immer nur du (Nur du, nur du)

Überall immer nur du (Ja-ja)

Egal, wo ich bin, was ich tu

Überall du, ja-ah

Ich werd dich nie vergessen und du bleibst für immer meine große Liebe

Ob du’s glaubst oder nicht

Manchmal fällt es mir immer noch schwer zu atmen wenn ich an dich denke.

Ob du’s glaubst oder nicht

Manchmal ist da immer noch das Zittern und der schnelle Herzschlag.

Ob du’s glaubst oder nicht

Manchmal höre ich immer noch dein Lachen und rieche deinen Duft.

Jeder denkt weiter machen, alles hinter sich lassen sei ab einem gewissen Punkt nicht mehr schwer. Aber doch, das ist es.

Selbst wenn man etwas Neues hat ist es an manchen Morgen, Mittagen, Abenden und Nächten trotzdem schwer alles zu akzeptieren.

Zu akzeptieren das du weg bist.

Das Fundament das man über Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten und Jahren aufgebaut hat.

Einfach verschwunden, wie aufgelöst.

Alle Träume und Vorstellungen, Pläne und Wünsche zerplatzt wie ein Ballon durch eine Nadel.

Ein ganzes Leben das niemals existieren wird.

Ob du’s glaubst oder nicht

Ja, es tut manchmal noch weh

Ob du’s glaubst oder nicht

Manchmal vielleicht auch etwas öfter als nur manchmal.

Ob du’s glaubst oder nicht

Ich würd gern wissen wie ich den Weg hieraus finde.

Wie es sich anfühlt nicht mehr zu vermissen und sich das Vergangene herbeizusehnen.

Wie es sich anfühlt loszulassen und die Wahrheit und Realität zu akzeptieren.

Das es nämlich kein zurück mehr geben wird. Kein Wir im hier und jetzt, kein Wir in Zukunft.

Dass das Leben das ich mir solange ausgemalt habe, so nicht stattfinden wird.

Dass wir nie wieder nebeneinander einschlafen oder aufwachen werden.

Dass wir nie wieder zusammen lachen.

Dass wir nie wieder streiten und uns dann versöhnen.

Dass wir nie wieder unsere Lippen einander berühren lassen.

Ob du’s glaubst oder nicht

Die Wahrheit tut noch immer weh

Ob du’s glaubst oder nicht

Irgendwo irgendwie suche ich immer noch deine Augen in ihm

Ob du’s glaubst oder nicht

Wir hätten es eigentlich zusammen schaffen sollen.

Ich werd dich nie vergessen und du bleibst für immer meine große Liebe

surqrised:

“You did a terrible thing, it doesn’t mean you’re a terrible person.”

— nakedly

quotemadness:

“And even if we never talk again, please remember that I’m forever changed by who you are and what you meant to me.”

— Chasing Amy 

stillesgeschrei:

“I wish I could say everything in one word. I hate all the things that can happen between the beginning of a sentence and the end.”

— Unknown (via thoughtkick)


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